Deutsch-serbisches Begriffslexikon — alle wichtigen Begriffe, die Sie in Deutschland, Österreich und der Schweiz antreffen
118 Begriffe im Glossar
Wohnsitzanmeldung
Pflicht innerhalb von 14 Tagen nach dem Umzug. Erfolgt beim Bürgeramt.
Ausführlicher LeitfadenBürgerbüro / Meldebehörde
Kommunale Behörde für Anmeldung und andere Verwaltungsangelegenheiten.
Ausführlicher LeitfadenAnmeldebestätigung
Erhält man nach erfolgreicher Anmeldung. Benötigt für Kontoeröffnung, Steuer-ID usw.
Ausführlicher LeitfadenVermieterbestätigung
Der Vermieter bestätigt, dass Sie an der Adresse wohnen — Pflicht für die Anmeldung.
Ausführlicher LeitfadenMeldebehörde
Ältere Bezeichnung für das Bürgeramt — wird in manchen Städten noch verwendet.
Ausführlicher LeitfadenAnmeldung der neuen Adresse beim Umzug innerhalb Deutschlands
Bei einem Umzug innerhalb Deutschlands müssen Sie sich innerhalb von 14 Tagen beim neuen Bürgeramt ummelden.
Ausführlicher LeitfadenAbmeldung des Wohnsitzes beim Wegzug ins Ausland
Pflicht beim endgültigen Wegzug aus Deutschland — wichtig für das Ende der Steuerpflicht und des Rundfunkbeitrags.
Ausführlicher LeitfadenWohnsitzanmeldeformular (Österreich)
Österreichisches Anmeldeformular. Der Unterkunftgeber unterschreibt einen Teil. Frist: 3 Werktage. Pendant zur deutschen Anmeldebestätigung.
Ausführlicher LeitfadenHauptwohnsitz (Österreich)
Mittelpunkt der Lebensbeziehungen — wo Sie arbeiten, studieren oder mit Familie wohnen. Genau einer pro Person in Österreich. Verleiht Wahlrecht bei Kommunalwahlen.
Ausführlicher LeitfadenNebenwohnsitz (Österreich)
Zweite Adresse, an der Sie sich regelmäßig aufhalten (Ferienhaus, Studentenwohnung). Mehrere möglich. Kein Wahlrecht in dieser Gemeinde.
Ausführlicher LeitfadenSchriftlicher Vertrag zwischen Mieter und Vermieter
Zentraler Vertrag über die Wohnung — Original sorgfältig aufbewahren und Klauseln (Kaution, Kündigung, Schönheitsreparaturen) vor Unterschrift prüfen.
Mietsicherheit, max. drei Nettokaltmieten
Sicherheitsleistung für den Vermieter — wird bei Auszug abzüglich begründeter Schäden zurückerstattet, oft mit Verzögerung.
Jährliche Betriebskostenabrechnung
Jährliche Abrechnung der tatsächlichen Heiz-, Wasser- und Betriebskosten — kann zu einer Nachzahlung oder Rückerstattung führen.
Übersicht der ortsüblichen Vergleichsmieten
Offizielle Mietpreisübersicht der Kommune nach Lage und Wohnungstyp — Grundlage für Mieterhöhungen und Rechtsstreitigkeiten.
Begrenzung der Mieterhöhung bei Neuvermietung
In angespannten Wohnungsmärkten darf die Miete bei Neuvermietung höchstens 10% über dem Mietspiegel liegen.
Zur Miete bewohnte Wohnung
Vorherrschende Wohnform in Deutschland, besonders in Großstädten — meist mit unbefristetem Mietvertrag.
Wohnung im Privateigentum (WEG)
Wohnung im eigenen Besitz mit Anteil am Gemeinschaftseigentum — laufendes Hausgeld an die WEG-Verwaltung.
Mehrere Bewohner teilen sich eine Wohnung
Wohnform mit mehreren nicht verwandten Bewohnern — eigene Mietverträge oder Untermiete; beliebt bei Studenten und Berufseinsteigern.
Verein für Mieterrechte mit Rechtsberatung
Verein, der gegen Jahresbeitrag rechtliche Beratung für Mieter bietet — hilft bei Streitigkeiten um Kaution, Kündigung oder Nebenkosten.
Befristeter Aufenthaltstitel
Befristete Aufenthaltserlaubnis, meist an Arbeit oder Studium gebunden.
Unbefristeter Aufenthaltstitel
Unbefristete Aufenthaltserlaubnis — in der Regel nach 5 Jahren legalem Aufenthalt.
Ausführlicher LeitfadenBehörde für Ausländerangelegenheiten
Staatliche Behörde, die Aufenthaltstitel für Ausländer ausstellt und verlängert.
Ausführlicher LeitfadenStatus des Aufenthaltsrechts
Rechtlicher Status Ihres Aufenthalts — touristisch, Arbeits-, Daueraufenthalt usw.
Ausführlicher LeitfadenEinreiseerlaubnis vor der Anreise
Wird bei der deutschen Botschaft im Heimatland beantragt — nach der Einreise in Deutschland in einen Aufenthaltstitel umgewandelt.
Ausführlicher LeitfadenUnbefristeter EU-weiter Aufenthaltstitel
EU-weiter Daueraufenthalt — erleichtert den Umzug in andere EU-Staaten nach 5 Jahren legalem Aufenthalt.
Ausführlicher LeitfadenVorläufige Bescheinigung während der Antragsbearbeitung
Wird von der Ausländerbehörde während der Bearbeitung eines Verlängerungsantrags ausgestellt — gilt rechtlich als Aufenthaltstitel.
Ausführlicher LeitfadenErklärung zur Kostenübernahme für einen Gast
Schriftliche Garantie einer Person in Deutschland, alle Kosten eines Gastes zu tragen — oft Voraussetzung für Touristen- oder Familienvisa.
Erlaubnis zur Aufnahme einer Beschäftigung
Erlaubnis der Ausländerbehörde, bei einem konkreten Arbeitgeber zu arbeiten — meist Bestandteil des Aufenthaltstitels.
Ausführlicher LeitfadenZustimmung der Bundesagentur für Arbeit vor Visumantrag
Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit zur Beschäftigung einer ausländischen Fachkraft — wird vom Arbeitgeber vor dem Visumantrag eingeholt.
Ausführlicher LeitfadenRWR-Karte (österreichischer Aufenthaltstitel)
Österreichischer Aufenthaltstitel für Drittstaats-Fachkräfte. Punktesystem, 6 Kategorien. Nach 21 Monaten → RWR-Karte plus, nach 5 Jahren → Daueraufenthalt-EU.
Ausführlicher LeitfadenMagistratsabteilung 35 (Wien)
Magistrat Wien — Behörde für Einwanderung und Staatsbürgerschaft. Zuständig für RWR-Karte und Aufenthaltstitel in Wien. Außerhalb Wiens: Bezirkshauptmannschaft (BH).
Anstellungsvertrag
Schriftlicher Vertrag zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber — in Deutschland Pflicht.
Rentenversicherungsnummer
Wird automatisch bei der ersten Beschäftigung vergeben. Für Rente, Krankenversicherung usw.
Bundesagentur für Arbeit
Bundesagentur für Arbeit — vermittelt zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern.
Geringfügige Beschäftigung (bis 556 EUR/Monat)
Beschäftigung bis 556 EUR monatlich (2026) mit reduzierten Abgaben.
Beschäftigung bis 2.000 EUR (Übergangsbereich)
Beschäftigung mit Gehalt zwischen 556 und 2.000 EUR im Übergangsbereich — reduzierte, gleitend ansteigende Sozialabgaben.
Lohnersatzleistung bei verkürzter Arbeitszeit
Wird gezahlt, wenn der Arbeitgeber die Arbeitszeit reduziert — ersetzt 60-67% des Nettoentgeltausfalls.
Versicherungsleistung der Bundesagentur für Arbeit
Befristete Leistung nach Jobverlust — 60-67% des bisherigen Nettogehalts, gezahlt von der Arbeitsagentur, üblicherweise 6-24 Monate.
Beschäftigungsverbot um die Geburt
Gesetzlicher Schutz 6 Wochen vor und 8 Wochen nach der Entbindung — absolutes Beschäftigungsverbot mit Mutterschaftsgeld.
Unbezahlte Freistellung für die Kinderbetreuung
Anspruch auf bis zu 3 Jahre unbezahlte Freistellung pro Kind mit Kündigungsschutz — kann mit Elterngeld kombiniert werden.
Vereinbarung zwischen Gewerkschaft und Arbeitgebern
Kollektive Vereinbarung zwischen Gewerkschaft und Arbeitgeberverband zu Löhnen, Arbeitszeit und Arbeitsbedingungen — gilt branchenweit.
Gewählte Arbeitnehmervertretung im Betrieb
Gewähltes Arbeitnehmergremium in Unternehmen ab 5 Beschäftigten — Mitbestimmungsrecht bei Kündigungen, Arbeitszeit und Arbeitsbedingungen.
Grundsicherung für Arbeitsuchende
Nachfolger von Hartz IV — Grundsicherung für Arbeitsuchende.
Lohnersatzleistung für Eltern
Leistung für Eltern nach der Geburt — bis zu 14 Monate, 65-67% des Gehalts.
Familienleistung pro Kind
259 EUR monatlich pro Kind (2026). Anspruch haben alle mit legalem Aufenthalt.
Zuschlag zum Kindergeld
Zusätzliche Hilfe für Familien mit geringem Einkommen — bis 297 EUR pro Kind.
Gesundheitsversicherung
In Deutschland Pflicht. Kann gesetzlich oder privat sein.
Altersvorsorge / gesetzliche Rente
Pflicht für alle Arbeitnehmer — Beiträge werden zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber geteilt.
Pflichtversicherungssystem für die meisten Arbeitnehmer
Pflichtversicherung für die meisten Arbeitnehmer — Beitragssatz ca. 14,6% vom Bruttolohn plus kassenindividueller Zusatzbeitrag.
Private Vollversicherung für Beamte, Selbstständige, Gutverdiener
Private Vollversicherung — möglich für Selbstständige, Beamte und Angestellte über der Versicherungspflichtgrenze; Beitrag nach Alter und Gesundheit.
Versichertenkarte mit Chip
Plastikkarte mit Chip Ihrer Krankenkasse — bei jedem Arztbesuch vorzulegen, identifiziert Sie als Versicherten.
Allgemeinmediziner als erste Anlaufstelle
Allgemeinmediziner als erste Anlaufstelle — überweist bei Bedarf an Fachärzte und koordiniert die Behandlung.
Spezialisierter Mediziner (z. B. Kardiologe)
Spezialisierter Arzt (Kardiologe, Orthopäde, Gynäkologe usw.) — Termine oft mit Wartezeiten von mehreren Wochen.
Schriftliche Überweisung vom Hausarzt zum Facharzt
Schriftlicher Verweis vom Hausarzt zum Facharzt — notwendig, damit die Krankenkasse die Behandlung im selben Quartal übernimmt.
Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vom Arzt
Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung — seit 2023 elektronisch (eAU) direkt an Arbeitgeber und Krankenkasse übermittelt.
Eigenanteil an Medikamenten und Behandlungen
Eigenanteil bei Medikamenten, Krankenhaus und Hilfsmitteln — meist 5-10 EUR, jährlich begrenzt auf 2% des Einkommens (1% für chronisch Kranke).
Kassenindividueller Zusatzbeitrag zur GKV
Zusätzlicher Prozentsatz, den jede Krankenkasse selbst festlegt — 2026 im Schnitt rund 2,5% des Bruttolohns.
Beitragsfreie Mitversicherung in der GKV
Beitragsfreie Mitversicherung von Ehepartner und Kindern in der GKV — Voraussetzung: Einkommen unter der gesetzlichen Grenze.
Pflichtversicherung für den Pflegefall
Pflichtversicherung für den Pflegefall — Beitrag ca. 3,4-4% vom Bruttolohn, automatisch mit der Krankenkasse gekoppelt.
Österreichische gesetzliche Krankenkasse
Einheitliche österreichische Krankenkasse (seit 2020) — Zusammenschluss von 9 Gebietskrankenkassen. Versichert über 7 Millionen Beschäftigte. Pendant zur deutschen GKV. Karte: e-card.
Ausführlicher LeitfadenSteueridentifikationsnummer
Eindeutige Steueridentifikationsnummer — wird nach der Anmeldung automatisch per Post zugesandt.
Vom Finanzamt vergebene Nummer (lokal, änderbar)
Vom Finanzamt für die Steuererklärung vergeben — unterschiedlich von der Steuer-ID und ändert sich beim Umzug in einen anderen Finanzamtsbezirk.
Vom Arbeitgeber einbehaltene Einkommensteuer
Vom Arbeitgeber direkt vom Bruttolohn einbehaltene Steuer — wird monatlich an das Finanzamt abgeführt.
Jahressteuer auf das gesamte Einkommen
Jährliche Steuer auf das gesamte Einkommen — wird über die Steuererklärung festgesetzt; die Lohnsteuer ist eine Vorauszahlung darauf.
Einkommensteuererklärung
Jährliche Steuererklärung — für manche Pflicht, lohnt sich aber oft auch freiwillig.
Jahresbescheinigung über Lohnsteuer
Jährliche Bescheinigung vom Arbeitgeber — benötigt für die Steuererklärung.
Steuerbehörde
Lokale Steuerbehörde — für Steuererklärung, Steuer-ID usw.
Bonitätsauskunft
Bonitätsbewertungssystem — wichtig für Wohnungsmiete, Ratenkauf usw.
Ausführlicher LeitfadenBankkonto für den Zahlungsverkehr
Basiskonto für den täglichen Zahlungsverkehr — für Gehaltseingang erforderlich.
Ausführlicher LeitfadenSparkonto mit täglicher Verfügbarkeit
Sparkonto mit variablem Zinssatz und täglicher Verfügbarkeit — keine Mindestlaufzeit, in der Regel kostenlos.
Festverzinslicher Sparvertrag mit Laufzeit
Festverzinslicher Sparvertrag (z. B. 6 oder 12 Monate) — während der Laufzeit ist das Geld nicht verfügbar.
Debitkarte zum Girokonto
Häufigste Bezahlkarte in Deutschland — direkt mit dem Girokonto verknüpft, für Zahlungen und Bargeldabhebungen.
International standardisierte Kontonummer
International standardisierte Kontonummer (in Deutschland DE + 20 Stellen) — Grundlage aller Zahlungen im SEPA-Raum.
Erlaubnis zum automatischen Einzug durch den Gläubiger
Mandat, das es einem Gläubiger erlaubt, Beträge selbst vom Konto einzuziehen — Standard für Strom, Telefon, Mitgliedsbeiträge.
Vom Kunden eingerichtete wiederkehrende Überweisung
Vom Kunden eingerichtete wiederkehrende Überweisung eines festen Betrags (z. B. zum 1. eines Monats) — für Miete, Kredit, Sparen.
Geldtransfer per IBAN
Klassische Geldüberweisung per IBAN — SEPA-Überweisungen innerhalb der EU sind in der Regel binnen eines Werktags gutgeschrieben.
Eingeräumter Überziehungsrahmen auf dem Girokonto
Von der Bank eingeräumter Überziehungsrahmen — hohe Zinsen (oft 10-13%), nur kurzfristig nutzen.
Auflistung aller Kontobewegungen
Übersicht aller Kontobewegungen — wird häufig als Einkommensnachweis für Wohnungsbewerbungen, Visumanträge oder Bürgergeld verlangt.
Behörde für Familienleistungen
Auszahlungsstelle für Kindergeld — organisatorisch Teil der Arbeitsagentur.
Träger der Grundsicherung
Behörde für Bürgergeld-Empfänger — vermittelt Arbeit und Weiterbildung.
Bewertung ausländischer Bildungsabschlüsse
Die ZAB (Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen) bewertet ausländische Abschlüsse.
Ausführlicher LeitfadenAnerkennung ausländischer Qualifikationen
Verfahren zur Anerkennung ausländischer Qualifikationen — Pflicht bei reglementierten Berufen.
Ausführlicher LeitfadenSerbischer Begriff für die Anerkennung
Serbischer Begriff für die Anerkennung — in Deutschland wird 'Anerkennung' verwendet.
Ausführlicher LeitfadenDatenbank der KMK zur Bewertung ausländischer Hochschulen
Online-Datenbank der KMK mit Bewertung ausländischer Hochschulen und Abschlüsse (H+, H+/-, H-) — erster Schritt vor der Anerkennung.
Ausführlicher LeitfadenZentralstelle für ausländisches Bildungswesen
Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen — stellt die Zeugnisbewertung für nicht reglementierte Berufe aus.
Ausführlicher LeitfadenBerufszulassung in Heilberufen
Pflichterlaubnis für die Berufsausübung in medizinischen Berufen in Deutschland.
Ausführlicher LeitfadenFachsprachenprüfung für medizinische Berufe
Fachsprachliche Deutschprüfung — Pflicht für Ärzte vor Erteilung der Approbation.
Ausführlicher LeitfadenMündliche Prüfung statt Anerkennung der Ausbildung
Mündliche Prüfung für Ärzte und Apotheker, wenn die Gleichwertigkeit der Ausbildung nicht nachgewiesen werden kann — ersetzt einen Teil des Approbationsverfahrens.
Ausführlicher LeitfadenDuale Berufsausbildung in Betrieb und Berufsschule
Duales Ausbildungssystem aus Betrieb und Berufsschule — 2 bis 3,5 Jahre, abgeschlossen mit IHK- oder HwK-Prüfung.
Industrie- und Handelskammer
Industrie- und Handelskammer — nimmt Ausbildungsprüfungen in Industrie und Handel ab und stellt Anerkennungsbescheide aus.
Handwerkskammer
Handwerkskammer — Pendant zur IHK für das Handwerk; stellt Meisterbriefe aus und erkennt ausländische Qualifikationen an.
Theoretischer Teil der dualen Ausbildung
Schulischer Teil der dualen Ausbildung — wird 1-2 Tage pro Woche während der Ausbildung besucht.
Test zur Einbürgerung
Test mit 33 Fragen über Deutschland — Pflicht für den Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft.
Lohnersatzleistung während des Mutterschutzes
Leistung während des Mutterschutzes — Krankenkasse zahlt bis 13 EUR/Tag, der Arbeitgeber stockt auf das Nettogehalt auf.
Staatliche Ausbildungsförderung für Studenten und Schüler
Staatliche Ausbildungsförderung für Studenten und Schüler aus einkommensschwachen Familien — zur Hälfte Zuschuss, zur Hälfte zinsloses Darlehen.
Vorschuss bei ausbleibendem Unterhalt
Staatliche Leistung für Alleinerziehende, wenn der andere Elternteil keinen Unterhalt zahlt — bis zum 21. Lebensjahr des Kindes.
Rechtsanspruch auf Betreuung ab dem 1. Lebensjahr
Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz ab dem 1. Lebensjahr — in der Praxis frühzeitige Anmeldung nötig, oft Wartelisten.
Kommunaler Gutschein für Kita-Kosten
Vom Jugendamt ausgestellter Gutschein zur Kostenübernahme der Kita — System variiert nach Bundesland (z. B. kostenfreie Kita in Berlin).
Fahrerlaubnis
Deutsche Fahrerlaubnis — für Klasse B ab 18 Jahren, mit Theorie, Fahrstunden und TÜV/DEKRA-Prüfung.
Umschreibung eines ausländischen Führerscheins
Umschreibung eines ausländischen (z. B. serbischen) Führerscheins in einen deutschen — innerhalb von 6 Monaten nach Anmeldung möglich, je nach Land mit zusätzlicher Prüfung.
Anmeldung des Fahrzeugs bei der Zulassungsstelle
Anmeldung des Autos bei der Zulassungsstelle — benötigt Fahrzeugschein, eVB-Nummer, Versicherungsnachweis, Personalausweis und gültige HU.
Pflichtprüfung der Verkehrssicherheit alle 2 Jahre
Pflichtprüfung der Verkehrssicherheit alle 2 Jahre — ohne gültige HU-Plakette darf das Auto nicht im Straßenverkehr betrieben werden.
Elektronische Versicherungsbestätigung der Kfz-Versicherung
Siebenstellige elektronische Versicherungsbestätigung — ohne sie kann die Zulassungsstelle das Fahrzeug nicht anmelden.
Jährliche Steuer auf Kraftfahrzeuge
Jährliche Kraftfahrzeugsteuer — wird vom Hauptzollamt erhoben, abhängig von Hubraum, CO2-Ausstoß und Antriebsart.
Haager Beglaubigung
Internationale Urkundenbeglaubigung — ersetzt die Legalisation unter den Vertragsstaaten.
Ausführlicher LeitfadenAmtliche Beglaubigung
Amtliche Beglaubigung einer Kopie oder Unterschrift — beim Notar oder einer Behörde.
Ausführlicher LeitfadenVom vereidigten Übersetzer beglaubigte Übersetzung
Vom vereidigten Übersetzer unterzeichnete und gestempelte Übersetzung — von allen deutschen Behörden anerkannt.
Ausführlicher LeitfadenGerichtlich beeidigter Übersetzer
Vom Gericht ermächtigter Übersetzer, dessen Übersetzungen Rechtskraft haben.
Ausführlicher LeitfadenBeurkundende Person für Verträge und Vollmachten
Träger eines öffentlichen Amtes — beurkundet Immobilienverträge, Testamente und Vollmachten; Gebühren gesetzlich nach GNotKG geregelt.
Ausführlicher LeitfadenAmtliches Dokument / Bescheinigung
Amtliches Dokument — Geburtsurkunde, Heiratsurkunde, Diplom usw.
Ausführlicher LeitfadenAuszug aus einem amtlichen Register
Offizieller Auszug aus einem Register (Handelsregister, Grundbuch, Geburtsregister) — oft zusammen mit Apostille gefordert.
Ausführlicher LeitfadenPolizeiliches Führungszeugnis
Wird beim Bürgeramt oder online beantragt — oft für Arbeit oder Einbürgerung benötigt.
Ausführlicher LeitfadenErwerb der deutschen Staatsangehörigkeit
Verfahren zum Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft — in der Regel nach 5-8 Jahren Aufenthalt.
Staatsbürgerschaft
Rechtliche Verbindung zwischen Person und Staat — durch Geburt oder Einbürgerung.
Ausführlicher LeitfadenGenehmigung zur Beibehaltung der bisherigen Staatsangehörigkeit
Erforderlich, wenn man die bisherige Staatsangehörigkeit beim Erwerb einer neuen behalten möchte.
Ausführlicher LeitfadenGesetz zur Modernisierung des Staatsangehörigkeitsrechts
Neues Gesetz (Juni 2024) — ermöglicht doppelte Staatsbürgerschaft Serbien-Deutschland.
Ausführlicher LeitfadenMehrere Staatsangehörigkeiten gleichzeitig
Recht, mehrere Staatsangehörigkeiten gleichzeitig zu besitzen — in Deutschland seit Juli 2024 (StARModG) generell zulässig.
Ausführlicher LeitfadenFrühere Pflicht zur Wahl einer Staatsangehörigkeit (entfallen)
Frühere Pflicht in Deutschland geborener Kinder ausländischer Eltern, sich bis zum 23. Lebensjahr für eine Staatsangehörigkeit zu entscheiden — durch das StARModG 2024 abgeschafft.
Ausführlicher Leitfaden